Welcher Nass-/Trockensauger passt zu meinem Betrieb?
Werkstatt, Baustelle, Produktion oder Gebäudereinigung: Ein professioneller Nass-/Trockensauger muss oft mit völlig unterschiedlichen Verschmutzungen zurechtkommen.
Doch zwischen einem einfachen Sauger für Grobschmutz und einem Sicherheitssauger für Feinstäube liegen große Unterschiede.
Wer das passende Gerät sucht, sollte deshalb nicht nur auf Wattzahl und Behältergröße schauen.
Was soll tatsächlich aufgesaugt werden?
Die wichtigste Frage kommt zuerst:
Staub, grober Schmutz, Flüssigkeit – oder alles zusammen?
Für allgemeine Reinigungsarbeiten kann ein klassischer Nass-/Trockensauger ausreichen. Werden dagegen regelmäßig große Mengen Feinstaub abgesaugt, wird die Filtertechnik wesentlich wichtiger.
Kärcher bietet entsprechend unterschiedliche Professional-Sauger für trockenen Schmutz, Flüssigkeiten, Grobschmutz und anspruchsvolle Feinstaubanwendungen an.
Bei Feinstaub auf die Staubklasse achten
Nicht jeder Staub ist gleich.
Bei Holz, Beton, Keramik oder anderen feinen Stäuben muss geprüft werden, welche Staubklasse für den jeweiligen Einsatz erforderlich ist. Kärcher unterscheidet unter anderem die Staubklassen L, M und H, die für unterschiedliche Gefährdungsbereiche und Staubarten vorgesehen sind.
Welche Klasse konkret benötigt wird, sollte sich immer nach der Gefährdungsbeurteilung und den für den jeweiligen Arbeitsplatz geltenden Vorschriften richten.
Warum eine automatische Filterabreinigung wichtig sein kann
Beim Saugen von Feinstaub setzt sich ein Filter zunehmend zu. Die Folge kann eine sinkende Saugleistung sein.
Professionelle Systeme wie Kärcher Tact reinigen den Filter deshalb automatisch beziehungsweise bedarfsgerecht ab.
Beim Kärcher NT 30/1 Tact Te Basic M beispielsweise arbeitet eine sensorgesteuerte Tact-Filterabreinigung. Das Gerät verfügt außerdem über einen 30-Liter-Behälter, Staubklasse M und eine Gerätesteckdose mit Automatikanlauf.
Für Betriebe, die regelmäßig große Mengen Staub aufnehmen, kann eine leistungsfähige Filterabreinigung daher wichtiger sein als einige Liter mehr Behältervolumen.
Werkzeug anschließen? Dann auf die Gerätesteckdose achten
Handwerker kennen das Problem: Bohren, schleifen oder sägen – und der Staub soll möglichst direkt am Werkzeug abgesaugt werden.
Dafür gibt es Nass-/Trockensauger mit integrierter Gerätesteckdose und automatischem Anlauf. Wird das angeschlossene Elektrowerkzeug gestartet, startet gleichzeitig der Sauger.
Das erleichtert die Arbeit und verhindert, dass der Sauger ständig separat ein- und ausgeschaltet werden muss. Der NT 30/1 Tact Te Basic M bietet beispielsweise genau diese Funktion.
Größer ist nicht automatisch besser
Ein großer Behälter ist praktisch, wenn große Mengen Schmutz oder Flüssigkeit anfallen. Er macht das Gerät allerdings auch größer und weniger handlich.
Wer den Sauger häufig zwischen Stockwerken, Fahrzeugen oder Baustellen transportiert, kann mit einem kompakteren Gerät besser bedient sein.
Bei stationäreren Anwendungen oder großen Schmutzmengen sind dagegen größere Behälter und robuste Fahrgestelle sinnvoll.
Nass und trocken mit demselben Gerät
Wer regelmäßig zwischen Flüssigkeiten und trockenem Schmutz wechselt, sollte auch auf den eingesetzten Filter achten.
Kärcher verwendet beispielsweise bei verschiedenen NT-Tact-Modellen feuchtigkeitsunempfindliche Wet-&-Dry-Flachfaltenfilter, die für Nass- und Trockenanwendungen ausgelegt sind.
Das kann den Arbeitsalltag deutlich vereinfachen.
Der passende Profi-Sauger hängt vom Einsatz ab
Vor dem Kauf sollten deshalb vor allem Schmutzart, Staubklasse, Einsatzdauer, Filtertechnik, Behältergröße und benötigtes Zubehör geklärt werden.
Ein Sauger für die tägliche Gebäudereinigung stellt andere Anforderungen als ein Gerät für eine Werkstatt oder eine Baustelle mit großen Mengen Feinstaub.
Sie wissen nicht, welcher Kärcher Professional Sauger zu Ihrem Einsatz passt?
Wir helfen Ihnen bei der Auswahl.
→ Nass-/Trockensauger entdecken
→ Sauger-Zubehör entdecken
→ Beratung anfragen




