Kaltwasser oder Heißwasser – welcher Hochdruckreiniger ist der richtige?
Bei professionellen Hochdruckreinigern steht häufig zuerst eine Frage im Raum:
Kaltwasser oder Heißwasser?
Beide Systeme arbeiten mit Hochdruck. Der entscheidende Unterschied liegt in der Art der Verschmutzung, die entfernt werden soll.
Kaltwasser: stark bei Staub, Erde und großen Schmutzmengen
Kaltwasser-Hochdruckreiniger – bei Kärcher als HD-Geräte bezeichnet – sind für sehr viele klassische Reinigungsaufgaben im Gewerbe geeignet.
Typische Einsatzbereiche sind Fahrzeuge, Maschinen, Geräte, Fassaden, Außenflächen oder Baustellen. Besonders bei nicht stark anhaftendem Schmutz wie Staub, Erde oder Moos spielt vor allem der mechanische Aufpralldruck des Wassers eine Rolle.
Ein weiterer Vorteil: Kaltwassergeräte kommen ohne Heißwassererzeugung aus. Dadurch sind sie in der Regel einfacher aufgebaut, kompakter und bei vergleichbarer Geräteklasse günstiger in der Anschaffung.
Heißwasser: wenn Fett, Öl und hartnäckiger Schmutz ins Spiel kommen
Anders sieht es bei stark anhaftenden Verschmutzungen aus.
Öle, Fette, Schmierstoffe oder Ruß lassen sich mit heißem Wasser wesentlich wirkungsvoller lösen. Kärcher Heißwasser-Hochdruckreiniger – die HDS-Geräte – können je nach Gerät Wasser bis in sehr hohe Temperaturbereiche erhitzen. Kärcher nennt bei seinen professionellen Systemen Temperaturen von bis zu 155 °C.
Das macht HDS-Geräte beispielsweise für Werkstätten, Fuhrparks, Industrie, Landwirtschaft und andere Bereiche interessant, in denen fettige oder ölige Rückstände regelmäßig entfernt werden müssen.
Heißwasser kann Zeit und Reinigungsmittel sparen
Der Vorteil liegt nicht nur im Reinigungsergebnis.
Durch die höhere Temperatur können hartnäckige Rückstände schneller gelöst werden. Dadurch kann bei gleicher Reinigungsaufgabe teilweise mit geringerem Arbeitsdruck und weniger Reinigungsmittel gearbeitet werden.
Kärcher nennt als Vorteile unter anderem kürzere Reinigungs- und Trocknungszeiten, einen reduzierten Reinigungsmittelbedarf und eine verbesserte Reinigungswirkung. Je nach Anwendung nennt der Hersteller Zeiteinsparungen von bis zu 35 Prozent.
Gerade bei häufigen Reinigungsarbeiten kann deshalb ein teureres HDS-Gerät wirtschaftlich interessant sein.
Wann reicht ein Kaltwasser-Hochdruckreiniger?
Ein HD-Gerät ist meist die naheliegende Wahl, wenn überwiegend mineralischer oder loser Schmutz entfernt werden soll und Fett beziehungsweise Öl keine große Rolle spielen.
Für viele tägliche Arbeiten an Gebäuden, Geräten, Fahrzeugen und Außenflächen ist Kaltwasser daher vollkommen ausreichend.
Wann lohnt sich ein HDS-Heißwassergerät?
Je häufiger Öl, Fett, Schmierstoffe, Ruß oder stark haftende Rückstände auftreten, desto interessanter wird Heißwasser.
Besonders wenn regelmäßig viele Arbeitsstunden für dieselbe Reinigungsaufgabe anfallen, sollte nicht nur der Kaufpreis des Gerätes betrachtet werden. Zeitaufwand, Arbeitskosten und Reinigungsmittelverbrauch gehören ebenfalls zur Rechnung.
HD oder HDS? Der Einsatzzweck entscheidet
Es gibt daher kein grundsätzlich „besseres“ System.
Ein hochwertiger Kaltwasser-Hochdruckreiniger kann für einen Bauhof oder Gebäudedienstleister genau die richtige Lösung sein. Für eine Werkstatt mit öligen Maschinen und Fahrzeugteilen kann hingegen ein Heißwassergerät einen erheblichen Unterschied machen.
Vor dem Kauf sollten deshalb Verschmutzungsart, Einsatzdauer, benötigter Druck, Wassermenge und Zubehör gemeinsam betrachtet werden.
Sie sind sich nicht sicher, ob HD oder HDS besser zu Ihrem Betrieb passt?
Wir beraten Sie gerne bei der Auswahl des passenden Kärcher Professional Hochdruckreinigers.
→ Kaltwasser-Hochdruckreiniger entdecken
→ Heißwasser-Hochdruckreiniger entdecken
→ Beratung anfragen




